Themen, die uns wichtig sind

Wir haben viele offene Baustellen, die alsbald abgeschlossen sein müssen. Das verlangt der Bürger. Dafür werde ich mich als Bürgermeister einsetzen. Wir können uns keine Verzögerungen leisten, keine Kostensteigerungen eingehen, ich möchte sagen können: das haben wir entschieden, das funktioniert auch ohne Gutachten und das haben wir geschafft. Gemeinsam mit unserem Marktgemeinderat möchte ich zudem eine Vision entwickeln, wie wir den Ort in den kommenden Jahren und Jahrzehnten voranbringen wollen.

Wir setzen uns ein für:

  • Vorausschauende Finanzpolitik und nachhaltige Verwendung der uns zur Verfügung stehenden Mittel.
  • Gemeinsam mit Marktgemeinderat und Verwaltung eine Prioritätenliste erstellen und abarbeiten.
  • Konsequente Beantragung und Nutzung von Fördermitteln von Freistaat, Bund und EU.

Die Grundlage für jedes Projekt und eine starke Gemeinde ist ein solider Haushalt. In den kommenden Jahren stehen wir vor großen Ausgaben: die Erweiterung unserer Grund- und Mittelschule, notwendige Investitionen in den Brand- und Katastrophenschutz, Instandhaltung von Straßen, aber auch Projekte wie die Sanierung der Mehrzweckhalle, Entwicklung „Drei Rosen“ und Huber-Häuser oder die Ertüchtigung der temporär geschlossenen Tiefgarage in der Mühlstraße. Während die Ausgaben steigen, bleiben die Einnahmen der Marktgemeinde nahezu gleich. Das bedeutet: Wir werden uns künftig nicht mehr alles leisten können. Besonders deutlich zeigt sich das bei den Personalkosten, die sich von 2020 bis 2028 verdoppeln werden, sowie bei der stetig steigenden Kreisumlage.

Wir werden uns deshalb für eine vorausschauende Finanzpolitik und eine nachhaltige Verwendung der uns zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen. Wir brauchen eine gemeinsam mit dem Marktgemeinderat und der Verwaltung erstellte Prioritätenliste in Ergänzung zum Finanzplan.

Ein weiterer Schwerpunkt ist für uns die konsequente Beantragung von Fördermitteln. Wo möglich, sollen Mittel von Freistaat, Bund und EU genutzt werden – und falls sinnvoll, ist sogar die Einrichtung einer Stelle für Fördermittelmanagement denkbar. Uns ist dabei wichtig, dass wir offen und transparent arbeiten, sodass die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, wie wir die Mittel einsetzen und welche Prioritäten gesetzt werden.

Wir setzen uns ein für:

  • Ausweisung von sogenannten „Einheimischenmodellen“, um Wohnraum zu ermöglichen.
  • Erleichterungen für den Bau von Mehrfamilienhäusern zur Schaffung von Wohnungen unterschiedlicher Größen.
  • Bebauungspläne regelmäßig überprüfen und überarbeiten, um diese zeitgemäß zu halten.

Wir benötigen in Dießen dringend bezahlbaren Wohnraum. Sei es durch Ausweisung von Einheimischenmodellen (auch in den Ortsteilen) oder dass die Gemeinde den Bau von Mehrfamilienhäusern erleichtert.  Die Erweiterung des Einheimischenmodells in Obermühlhausen – auf Antrag der CSU – und der Kauf von mehreren Wohnungen am Waffenschmiedweg wurden mehrheitlich vom Marktgemeinderat beschlossen. Doch das allein reicht nicht aus, um den dringend benötigten Wohnraum in Dießen langfristig zu sichern.

Viele Menschen, die hier aufgewachsen sind, möchten in ihrer Heimat bleiben und dazu sollen sie auch die Möglichkeit haben. Für das Objekt „Drei Rosen“, das der Marktgemeinde seit 2017 gehört, benötigen wir eine zeitnahe, pragmatische Lösung. Zudem wollen wir Flächen wie das Ettenhuber-Grundstück an der St.-Georg-Straße (ebenfalls in Gemeindebesitz) und ein Areal in Romenthal mit dem Marktgemeinderat entwickeln, aber andererseits auch Gespräche führen, um weitere Flächen zu erwerben.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Bebauungspläne in der Marktgemeinde Dießen regelmäßig überprüft und überarbeitet werden. So können wir modernen Wohnraum schaffen, gleichzeitig das Ortsbild schützen und die Bedürfnisse unserer Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen. Transparenz, Bürgerbeteiligung und nachhaltige Planung stehen dabei für uns an erster Stelle.

Wir setzen uns ein für:

  • Bedarfsgerechter Ausbau von Krippen-, Kindergarten- und Hortplätzen.
  • Engpässe frühzeitig angehen und somit Planungssicherheit für Familien schaffen.

Als Kommune sind wir dazu verpflichtet, den Eltern ausreichend Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung zu stellen und das schulische Ganztagsangebot nach den geltenden Standards anzubieten und weiter auszubauen. Gleichzeitig sehen wir es als unsere Verantwortung, nicht nur die Pflicht zu erfüllen, sondern echte Qualität zu schaffen.

Dazu gehört, dass wir den Ausbau von Krippen-, Kindergarten- und Hortplätzen aktiv vorantreiben, Planungssicherheit für Familien schaffen und Engpässe frühzeitig angehen. Wir wollen moderne und bedarfsgerechte Einrichtungen ermöglichen, die flexibel auf die berufstätigen Eltern reagieren.

Auch im schulischen Bereich werden wir die Ganztagsangebote stärken – mit klaren Strukturen, ausreichend Personal und einer sinnvollen Verzahnung zwischen Unterricht, Betreuung und Freizeit.

Unser Ziel ist eine verlässliche, zukunftsfähige und pädagogisch hochwertige Betreuungslandschaft, die Familien entlastet und gleichzeitig Kindern bestmögliche Entwicklungschancen bietet.

Wir setzen uns ein für:

  • Heimplätze, Angebote der Kurzzeitpflege und Tagesbetreuung fördern.
  • Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden und im öffentlichen Raum vorantreiben.
  • In enger Abstimmung mit dem Landratsamt handeln und Synergien zum Wohle aller nutzen

Bis ins Jahr 2035 wird rund ein Drittel der Dießener Bevölkerung älter als 65 Jahre sein, wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Das stellt unsere Gemeinde vor große Herausforderungen in Sachen medizinischer Versorgung, Barrierefreiheit und Betreuungsangeboten. Es fehlt sowohl an Heimplätzen als auch an Angeboten der Kurzzeitpflege und Tagesbetreuung. Wir werden dieses Thema ernst nehmen und in enger Abstimmung mit dem Landratsamt handeln, um unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine gute Versorgung vor Ort zu ermöglichen. Damit entlasten wir zugleich pflegende Angehörige, die oft an ihre Grenzen stoßen.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der Tagespflege. Viele ältere Menschen möchten so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Ein gut erreichbares, professionell betreutes Tagespflegeangebot ermöglicht genau das: Es schafft Struktur, soziale Kontakte und Betreuung unter der Woche – und entlastet Angehörige erheblich. Wir setzen uns auch beim Landkreis dafür ein, dass in Dießen wohnortnahe Plätze entstehen und dass Betreiber attraktive Voraussetzungen vorfinden, um entsprechende Angebote aufzubauen oder zu erweitern.

Um die medizinische Versorgung langfristig zu sichern, kann in Dießen ein modernes Ärztehaus möglicherweise beitragen. Ein Ärztehaus bietet Raum für Allgemeinmediziner, Fachärzte, moderne Diagnostik und therapeutische Angebote unter einem Dach. Damit schaffen wir kurze Wege für die Bürgerinnen und Bürger und machen Dießen zugleich attraktiver für junge Medizinerinnen und Mediziner, die sich hier niederlassen möchten.

Ein weiterer zentraler Baustein für ein seniorengerechtes Dießen ist Barrierefreiheit – nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch im öffentlichen Raum, an Bushaltestellen, an Übergängen, auf unseren Friedhöfen und in Freizeiteinrichtungen. Barrierefreiheit nützt nicht nur älteren Menschen, sondern auch Familien mit Kinderwagen, Menschen mit Behinderung oder vorübergehenden Einschränkungen. Wir wollen daher Schritt für Schritt Hindernisse abbauen, sichere und gut begehbare Wege schaffen und bei Neubauten klare Standards setzen. Unser Ziel ist ein Dießen, in dem sich die Menschen frei und selbstständig bewegen können.

Wir setzen uns ein für:

  • Ehrenamtliche (gemeinschaftlich im Verein organisiert oder als Einzelkämpfer) und Blaulichtorganisationen konsequent unterstützen, Bedürfnisse ernst nehmen und handeln.
  • Bürokratische und finanzielle Hürden bei Veranstaltungen zur Brauchtumspflege oder Gemeinschaftsförderung abbauen, um den Zusammenhalt in unserer Marktgemeinde zu stärken.

Auf den Schultern der Ehrenamtlichen, der Vereine und Institutionen lastet viel – und sie leisten Unglaubliches für unsere Gemeinde. Egal ob Schulweghelfer, Nachbarschaftshilfe, Rettungskräfte, im Sportverein oder in der Brauchtumspflege: Jeder leistet seinen Teil – gemeinschaftlich organisiert oder individuell. Als Treffpunkte für Jung und Alt bilden die Vereine die Basis des sozialen Miteinanders. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wollen wir unsere Ehrenamtlichen unterstützen, wo immer es erforderlich ist.

Wir setzen uns ein für:

  • Dem/der neuen Jugendreferent/in nötige Freiräume, Kompetenzen und Ressourcen gewähren, um mit den Jugendlichen im Ort auf Augenhöhe zu arbeiten und nachhaltige Strukturen zu schaffen.
  • Der Jugendbeirat soll weiterhin über sein fest im Haushalt eingeplantes, jährliches Budget verfügen.

Dießen ist ein für alle Generationen lebenswerter Ort. Unsere jungen Bürgerinnen und Bürger haben durch den Jugendbeirat eine eigene Vertretung, die im November 2025 turnusgemäß neu gewählt wurde. In den vergangenen Jahren hat sich die Jugend mit ihren Anliegen teilweise mühsam Gehör erschaffen müssen – oft war das nur möglich dank der engen Allianz zwischen den Vorsitzenden des Jugendbeirats und dem Jugendreferenten des Marktgemeinderats. Wir wollen, dass dies in Zukunft partnerschaftlicher, konstruktiver und auf Augenhöhe verläuft.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Jugendbeirat weiterhin über sein fest im Haushalt eingeplantes, jährliches Budget von 5000 Euro verfügt. Außerdem wird die Stimme der Jugend Gewicht haben: Wir werden ein verlässlicher Partner und Ansprechpartner für die Jugendlichen sein und ihre Anliegen bestmöglich unterstützen und voranbringen.

Darüber hinaus möchten wir die junge Generation stärker in die lokale Demokratie einbinden. Wir werden ihnen Einblicke in kommunalpolitische Prozesse geben, um Verständnis für kommunale Arbeit, Entscheidungen und Projekte zu schaffen. Junge Menschen sollen nicht nur zuhören – sie sollen mitgestalten. Deshalb werden wir sie aktiv in Projekte einbinden, Verantwortung übertragen und ihnen Raum geben, eigene Ideen umzusetzen.

Ein starker Jugendreferent oder eine starke Jugendreferentin ist dafür entscheidend. Wir werden uns einsetzen, dass diese Person die nötigen Freiräume, Kompetenzen und Ressourcen erhält, um mit den Jugendlichen im Ort auf Augenhöhe zu arbeiten und nachhaltige Strukturen zu schaffen.

Wir setzen uns ein für:

  • Stärkung der öffentlichen Sicherheit durch eine verlässliche Unterstützung von Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserwacht als Rückgrat des Gemeinwohls in unserer Marktgemeinde.
  • Zielgerichtete Investitionen in Brand- und Katastrophenschutz sowie Planungssicherheit für notwendige Neu- und Ersatzbauten, insbesondere für den Rettungsdienst in Dießen.
  • Rückhalt für unsere Blaulicht-Organisationen durch moderne Ausstattung, zeitgemäße Ausbildung, verlässliche Unterstützung und einen offenen, partnerschaftlichen Austausch.

Öffentliche Sicherheit ist Gemeindepflicht. Zwar sind unsere Feuerwehren ehrenamtlich organisiert, jedoch sind sie eine kommunale Einrichtung. Zusammen mit Rettungsdienst und der Wasserwacht sind sie das Rückgrat der Sicherheit in unserer Marktgemeinde. Sie sind da, wenn wir sie brauchen und den Notruf wählen. Immer hochengagiert und jederzeit bereit, Hilfe zu leisten, wenn Hilfe benötigt wird.

Es stehen in den kommenden Jahren notwendige Investitionen in den Brand- und Katastrophenschutz an. Aber auch Organisationen wie der in Dießen stationierte Rettungsdienst brauchen einen verlässlichen Partner und Planungssicherheit, um den mehr als dringend benötigten Neu- oder Ersatzbau der in die Jahre gekommenen Rettungswache in der Krankenhausstraße realisieren zu können.

Wir stehen hinter unseren Blaulicht-Organisationen. Wir wollen ihnen den Rückhalt geben, den sie benötigen – sei es durch moderne Ausrüstung, zeitgemäße Ausbildungsbedingungen, verlässliche Unterstützung oder einen offenen Austausch.

Wir setzen uns ein für:

  • Die Marktgemeinde soll ermöglichender Partner für unsere vielfältige Kunst- und Kulturszene sein und diese gezielt durch gute Rahmenbedingungen oder vernetzte Zusammenarbeit unterstützen.

Dießen steht wie kaum ein anderer Ort in unserer Region für Kunst(-Handwerk) und Kultur. Der Dießener Töpfermarkt lockt jedes Jahr zehntausende Besucher an und ist weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. Doch unser kulturelles Leben bietet mehr als das: Konzerte, Ausstellungen, außergewöhnliche Kunst- und Handwerksbetriebe sowie die vielfältigen Veranstaltungen engagierter Kulturschaffender prägen das lebendige, kreative Gesicht unseres Ortes. Kunst und Kultur sind für uns nicht nur Tradition, sondern ein wesentlicher Teil der Identität Dießens – sie verbinden Menschen, schaffen Begegnungen und machen unseren Ort attraktiv für Gäste und Einheimische.

Wir sehen die Marktgemeinde als verlässlichen und ermöglichenden Partner dieser vielfältigen Kulturszene. Deshalb wollen wir Kunst und Kultur in Dießen gezielt stärken – durch gute Rahmenbedingungen, vernetzte Zusammenarbeit und Räume, in denen Kreativität wachsen kann.

Wir setzen uns ein für:

  • Wohnraum für unsere Einheimischen auch in den Ortsteilen schaffen.
  • Betriebe aus den Ortsteilen bei der Weiterentwicklung vor Ort unterstützen.
  • Lösungen für die Nahversorgung mit den Bürgerinnen und Bürger gemeinsam finden.
  • Entschärfung der Parkplatzprobleme, besonders in Dettenhofen und Riederau.
  • Ausbau öffentlicher Ladesäulen für Elektrofahrzeuge auch in den Ortsteilen.

Unsere Ortsteile, in denen zusammen rund 3.500 Menschen leben, sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Marktgemeinde Dießen – lebendig, geprägt von starkem Zusammenhalt und einem traditionsreichen Vereinsleben. Jede dieser Gemeinschaften trägt auf ihre eigene Weise zur Vielfalt und Bedeutung unseres Ortes bei. Ob Feuerwehr, Sportverein, Musikkapelle, Brauchtumspflege oder Dorffeste – in unseren Ortsteilen wird Miteinander gelebt.

Die Ortsteile sollen nicht nur gehört, sondern aktiv eingebunden werden. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass wir als Verein oder Genossenschaft im Bahnhofsgebäude in Riederau einen Bürgertreff in Kombination mit einem Dorfladen eröffnen – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Aber wir brauchen auch dringend Gewerbeflächen in unseren Ortsteilen, damit die dortigen Betriebe sich weiter entwickeln können.

Wir müssen für Wohnraum sorgen, damit junge Familien „dahoam“ bleiben können, wo sie aufgewachsen und gesellschaftlich verankert sind. Die Erweiterung des Einheimischen-Modells in Obermühlhausen ist ein erster, wichtiger Schritt. Ebenso benötigen wir Lösungen für die anderen Ortsteile.  Auch müssen wir uns der Entschärfung von Parkplatz-Problemen annehmen: In Dettenhofen werden wir uns für einen öffentlichen Parkplatz einsetzen, in Riederau müssen wir Lösungen für die engen Anwohnerstraßen finden, die seit der Parkraumbewirtschaftung zugeparkt sind. Außerdem benötigen wir öffentliche Ladesäulen für Elektroautos.

Wir setzen uns ein für:

  • Verlässlicher Partner für heimische Unternehmen sein und verhindern, dass sie in andere Gemeinden abwandern.
  • Arbeitsplätze vor Ort schaffen Wertschöpfung, stärken die Wirtschaft und reduzieren Verkehrsaufkommen.
  • Unseren Gewerbeverband bei Entscheidungen stärker einbinden.

Dießens Gewerbetreibende sind ein zentraler Pfeiler unserer Gemeinde. Sie bieten Arbeitsplätze vor Ort und sorgen mit ihren Gewerbesteuern für die kommunale Haupteinnahmequelle. Geht es den Unternehmen gut, hat auch die Marktgemeinde mehr finanziellen Spielraum.

Wir wollen ein verlässlicher Partner für unsere Unternehmer sein und ihnen die besten Bedingungen bieten, um sich hier vor Ort weiterzuentwickeln und verhindern, dass Firmen in Nachbargemeinden abwandern. Gleichzeitig wollen wir dabei unterstützen, dass im gesamten Ortsgebiet sich neue Betriebe ansiedeln – für mehr Arbeitsplätze, mehr Chancen vor Ort und stabile Einnahmen durch Gewerbesteuern.

Unser Gewerbeverband soll als starker Partner der Gemeinde bei Entscheidungen stärker eingebunden werden. Wir müssen langfristige Ziele haben, um unseren Betrieben eine Perspektive zu bieten. Dazu ist es dringend erforderlich, den Flächennutzungsplan zu erneuern, um neue Gewerbeflächen ausweisen zu können.

Wir setzen uns ein für:

  • Einen Tourismus der unsere Wirtschaft stärkt
  • Projekte die im gesamten Jahresverlauf Freizeit- und Lebensqualität bieten

Wir leben an einem der schönsten Orte Deutschlands. Menschen kommen zu uns, weil sie die Verbindung aus unserer einzigartigen Natur, Kultur und bayerischer Lebensart schätzen. Damit der Tourismus einen Gewinn für alle schafft, braucht es eine nachhaltige Strategie. Unser Ziel ist ein Tourismus, der die lokale Wirtschaft stärkt, Arbeitsplätze sichert und gleichzeitig Rücksicht auf Mensch, Natur, Umwelt und Ortsbild nimmt. Mit Hilfe einer wieder eingeführten Kurtaxe möchten wir Projekte ins Leben rufen, die nicht nur unseren Gästen, sondern vor allem auch all unseren Bürgerinnen und Bürgern im gesamten Jahresverlauf Freizeit- und Lebensqualität bieten.

Wir setzen uns ein für:

  • Straßenausbauplan und Prioritätenliste mit definierten Zielen und Bauzeiten erstellen, um dringend benötigte Maßnahmen verbindlich umzusetzen.
  • Anwohner sollen frühzeitig über Baumaßnahmen und Verkehrsbehinderungen informiert werden.
  • Radwegeausbau in und rund um Dießen forcieren und zeitgemäße Lösungen schaffen.

Der Markt Dießen benötigt einen klaren Straßenausbau-Plan, eine Prioritätenliste mit definierten Zielen und Bauzeiten, um hier dringend benötigte Maßnahmen verbindlich umzusetzen und die Anwohner frühzeitig über Verkehrsbehinderungen, Umleitungen und Baumaßnahmen zu informieren. Diese Prioritätenliste soll gemeinsam von Gemeinderat und Verwaltung erstellt werden.

Das erste Projekt ist die überfällige Sanierung von Hofmark und Herrenstraße. Aber auch die nächsten Straßen müssen zeitnah angegangen werden. Spritzteerungen sind zwar eine gute kurzfristige Maßnahme, um die Fahrbahnen in einen befahrbaren Zustand zu bringen, aber die gesamte Infrastruktur (Wasser, Abwasser, Internet & Telefon, …) muss bedacht werden. Der Straßenausbau-Plan muss rechtzeitig mit allen Interessensvertretern (Wasserwerk, Ammerseewerken, Internet- und Telefon-Dienstleistern, Staatlichem Bauamt und Landkreis) abgestimmt werden, um zu verhindern, dass eine frisch geteerte Straße wieder aufgerissen und geflickt wird. Stattdessen sollen alle anstehenden Arbeiten zusammenhängend und effizient durchgeführt werden.

Eines der Hauptthemen, das viele Menschen in Dießen umtreibt, ist der Verkehr. Gerade die Hauptverkehrsrouten sind stark befahren, was für Sicherheitsdefizite und Belastungen der Verkehrsadern sorgt. Hier ist es dringend erforderlich, dass der Markt Dießen mit Experten einen Verkehrsentwicklungsplan erstellt. Die daraus gewonnenen Rückschlüsse bilden Grundlage für die Sanierung bestehender Routen, Lenkung der Verkehrsströme und Sicherheitsmaßnahmen.

Viele Bürger wünschen sich verstärkte Geschwindigkeitsüberwachungen an neuralgischen Punkten, um dort die Sicherheit für Kinder auf Schulwegen, für Fußgänger allgemein, aber auch für Radfahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Gemeinsam mit Polizei, Landratsamt und Verkehrsexperten müssen Gefahrenpunkte genau benannt und Lösungen gefunden werden – sei es durch bauliche Veränderungen, Geschwindigkeitskontrollen oder andere Maßnahmen.

Die CSU setzt sich  zudem für ein sinnvolles Parkraummanagement und eine genaue Analyse der bisherigen Bewirtschaftung der Parkflächen ein. Außerdem wollen wir den Radwege-Ausbau in unsere Nachbargemeinden Raisting, Pähl, Finning und Utting forcieren.

Wir setzen uns ein für:

  • Ganzheitlich durchdachter digitaler Auftritt für Dießen: einfach zu bedienen und immer aktuell mit verifizierten Auftritten in den sozialen Netzwerken, grundlegend überarbeitete Homepage der Marktgemeinde und eine kostenlose Bürger-App.
  • Einführung eines regelmäßig erscheinenden, modernen Mitteilungsblatts, um Informationen an alle zu verteilen
    (gedruckt sowie digital zum Download verfügbar).

Wir werden dafür sorgen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger gut informiert sind. Dafür braucht es verlässliche und regelmäßige Kommunikation. Wir setzen als Gemeinde künftig auf zwei Wege: digital – auf Smartphone, Tablet oder Computer – und analog – am Küchentisch oder an den Anschlagtafeln.

Dabei setzen wir auf einen ganzheitlich durchdachten digitalen Auftritt für Dießen: leicht zu finden, einfach zu bedienen, immer aktuell. Dazu gehören verifizierte Auftritte in den sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook, eine grundlegend überarbeitete Homepage der Marktgemeinde und eine kostenlose Bürger-App. Bei einem Wasserrohrbruch soll es dann beispielsweise eine direkte Benachrichtigung geben. Vereine, Kulturschaffende und Wirtshäuser können ihre Termine in einen „Was ist los in Dießen?“-Kalender eintragen. Unternehmen  haben die Möglichkeit, offene Stellen und Angebote zu  veröffentlichen, Ehrenamtliche auf ihr Engagement aufmerksam zu machen oder weitere Engagierte zu suchen.

Genauso wichtig ist uns die analoge Information. Deshalb wollen wir ein regelmäßig erscheinendes, modernes Mitteilungsblatt einführen – gedruckt und in jeden Haushalt verteilt sowie digital als PDF verfügbar. Es soll verständlich und übersichtlich über alles berichten, was Dießen bewegt: Veranstaltungen, Vereinsleben, amtliche Bekanntmachungen, Neuigkeiten aus dem Rathaus und Wissenswertes aus allen Ortsteilen.

Wir setzen uns ein für:

  • Bürgerinnen und Bürgern den Behördengang deutlich vereinfachen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dadurch spürbar entlasten.
  • Digitale Antragsstrecken als Ergänzung zum „analogen“ Antrag einführen.
  • Implementierung eines „virtuellen Mitarbeiters“ auf KI-Basis, der Bürgeranfragen schnell, barrierefrei, zuverlässig und DSGVO-konform 24/7 beantwortet. Ob online oder telefonisch: hilft sofort weiter, reduziert Wartezeiten und ermöglicht bei Bedarf sogar mehrsprachige Unterstützung.

Ein modernes Rathaus mit klugen digitalen Lösungen kann unseren Alltag deutlich erleichtern – für Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dadurch spürbar entlastet werden. Unsere Vision ist eine Verwaltung, die für die Menschen in Dießen als echtes Dienstleistungszentrum arbeitet: transparent, serviceorientiert und jederzeit erreichbar.

Mit der Bayern-KI können wir auf eine sichere und bewährte Technologie des Freistaats setzen – ein DSGVO-konformes ChatGPT-Modell, das moderne und bürgernahe Anwendungen ermöglicht. Dadurch stehen geprüfte und aktuelle Fakten jederzeit zur Verfügung: für effizientere Diskussionen, transparente Entscheidungen und eine Gremienarbeit, die sich auf verlässliche Daten stützt.

Ein virtueller Mitarbeiter auf KI-Basis beantwortet Bürgeranfragen rund um die Uhr – schnell, barrierefrei und zuverlässig. Ob online oder telefonisch: Ein intelligenter Sprachdialog hilft sofort weiter, reduziert Wartezeiten und ermöglicht bei Bedarf sogar mehrsprachige Unterstützung. Das entlastet unsere Verwaltung deutlich und verbessert gleichzeitig den Service für alle.

Ein solches digitales Rathaus gibt es schon in mehr als 700 Kommunen in Bayern. Wir setzen uns dafür ein, dass wir das auch in Dießen haben werden. Denn dafür ist es jetzt an der Zeit.

Wir setzen uns ein für:

  • Unseren Beitrag zur Energiewende leisten und Projekte unterstützen: z.B. weiterer Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur, effiziente Energieversorgung und zukunftsfähige Infrastruktur.
  • Das Naheliegende nicht aus dem Blick verlieren: Wir forcieren die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf effiziente LED-Technik im gesamten Gemeindegebiet.

Wir werden unseren Beitrag zur Energiewende leisten, bei nachhaltiger Mobilität, effizienter Energieversorgung und zukunftsfähiger Infrastruktur. Denn dies ist eines der großen Zukunftsthemen – auch für unsere Marktgemeinde. Wir begreifen Energie- und Wärmewende als Einheit. Die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung werden wir nutzen, um unserer Vorbildfunktion gerecht zu werden und gezielt dort voranzugehen, wo es unter sinnvoller Einbeziehung von Fördergeldern machbar ist.

Dabei verlieren wir das Naheliegende nicht aus dem Blick: Auch geringinvestive Maßnahmen können in der Summe großen Nutzen haben – man muss es nur tun. Ein konkretes Beispiel ist die Straßenbeleuchtung: Wir werden die Umrüstung auf effiziente LED-Technik im gesamten Gemeindegebiet forcieren.

Weiterhin werden wir die Dächer unserer kommunalen Gebäude konsequent mit Photovoltaik ausstatten und Batteriespeicher nutzen, um das Stromnetz zu entlasten. Mit weiteren Ladesäulen fördern wir die Elektromobilität direkt vor Ort: einerseits für unsere Bürgerinnen und Bürger, die keine Möglichkeit haben, ihr Auto  zuhause zu laden, als auch für unsere Gäste und Durchreisenden. So machen wir Dießen Schritt für Schritt unabhängiger, moderner und attraktiv für die Zukunft.

Wir setzen uns ein für:

  • Jagdgenossenschaften weiterhin finanziell beim Wegebau unterstützen und auch bei Anträgen – etwa zur Grabenpflege oder bei Arbeiten wie dem Rückschnitt des Lichtraumprofils.
  • Unseren Landwirten bei ihren Vorhaben zur Seite stehen, um die einzigartige Kulturlandschaft zu schützen.

Wir können stolz auf unsere einzigartige und unverwechselbare Kulturlandschaft sein, die durch die Arbeit unserer Landwirte gepflegt und erhalten wird. Mit dem FFH-Gebiet am Ammersee-Südufer, dem Staatsforst Bayerdießen, unserem Wasserschutzgebiet und dem Ammersee selbst sind uns echte landschaftliche Highlights gegeben, die es zu bewahren gilt. Zahlreiche Wege für Spaziergänger, Radfahrer und die Landwirtschaft machen unsere Heimat erlebbar.

Damit das so bleibt, wollen wir die Jagdgenossenschaften nicht nur weiterhin finanziell beim Wegebau unterstützen, sondern auch bei Anträgen – etwa zur Grabenpflege – ebenso wie bei Arbeiten wie dem Rückschnitt des Lichtraumprofils. Diese wertvolle Landschaft verdanken wir in erster Linie unseren örtlichen Landwirten – ganz gleich, ob konventionell oder biologisch wirtschaftend.